Die Abteilung Rudern stellt sich vor

Was zeichnet das Rudern aus?

Rudern ist eine Natursportart, die nahezu das gesamte Jahr ausgeübt werden kann und sich zunehmender Beliebtheit erfreut.

Dabei hat sie ein ausgesprochen geringes Verletzungsrisiko und einen hohen gesundheitlichen Wert. Denn beim Rudern werden nahezu alle Muskelgruppen angesprochen und Ausdauer, Koordination und Kraft trainiert.

Der Sport kann etwa ab Ende der Grundschulzeit bis ins hohe Alter ausgeübt werden. Durch die verschiedenen Boots-Klassen vom Einer bis zum Achter ist er eine Mischung aus Einzelsportart und Mannschaftssport.

Die Trainingsgruppen von Jung bis Wandern

Die Ruderer des JRSV haben sich in mehreren Trainingsgruppen organisiert. Dadurch findet jeder Sportler die passende Gemeinschaft, ob Wettkampf-orientiert oder als Ausgleich für den täglichen Stress.

Dabei werden auch Neulinge im Rudersport herzlich aufgenommen und durch Trainer angeleitet.

Bootshäuser

Zur Ausübung des Rudersportes stehen den Mitgliedern zwei Bootshäuder zur Verfügung. Zum einen das Bootshaus des JRSV im Burgauer Weg Jena an der Saale. Zum anderen das gemeinsam mit dem JKRV und dem USV betriebene Bootshaus in Saaldorf an der Bleilochtalsperre

Bootshaus Jena

Das Bootshaus im Burgauer weg in Jena befindet sich derzeit im Bau. Wir sind froher Erwartung, in den nächsten wochen hier einzeihen zu können.

Hier wird dann der Vereinsbetrieb und das regelmäßige Training stattfinden.

Bootshaus saalburg

Das Bootshaus in Saalburg an der Bleilochtalsperre wird vom JKRV betrieben und von den Vereinen JKRV, USV und JRSV genutzt und erhalten. Hier gibt es Übernachtungsplätze und Boote für mehrtägige Fahrten.

Welche Boote nutzen wir

Das Rudern auf der Saale erfolgt in Gigbooten und Rennruderbooten. Während die Gigboote weitestgehend im Freizeitbereich genutzt werden, sind die Rennruderboote vorwiegend im Wettkampfbereich genutzt. Sie unterscheiden sich in Breite und Bauweise voneinander. Gigboote sind etwas robuster gebaut und eignen sich durch ihre Breite für Anfänger sowie für lange Strecken und etwas Gepäck. Rennboote sind deutlich leichter und schmaler und setzen Geschick und Training voraus.

Man unterscheidet außerdem Skull- und Riemenboote. Während im Skullbereich jede Hand ein Skull hält, wird beim Riemen mit beiden Händen ein Riemen gehalten, der entweder auf Steuerbord oder Backbord eintaucht.

Während Riemenbootsklassen immer einer geraden Anzahl an Ruderern Platz bieten, sind in den Skullbootsklassen inzwischen neben den traditionellen Einer, Zweier und Vierer auch alle anderen Größen möglich.

Die Saale ist aufgrund der Gegebenheiten vorwiegend zum Skullen und für Kleinboote (Einer, Zweier) bis hin zum Vierer geeignet. Zum Achterrudern ist es günstiger, den in etwa einer Fahrtstunde entfernt liegenden Bleilochstausee zu nutzen.

Geschichte zum Rudersport

Das sportliche Rudern in der heutigen Form blickt auf eine fast 200 jährige Geschichte zurück und findet hat seine Wurzeln in England, wo 1829 der erste Vergleichswettkampf der Achtermannschaften der Studenten aus Oxford und Cambridge stattfand. Der organisierte Rudersport in Deutschland geht auf die Gründung des Deutschen Ruderverbandes im Jahr 1883 zurück.

Auf der Saale wird bereits seit über 100 Jahren gerudert. Mit dem neuen Verein werden sich die Möglichkeiten für den Rudersport in Jena deutlich verbessern.